Hook

© Pegasus Spiele

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Er ist der Widersacher von Peter Pan und neben Captain Blackbeard und Jack Sparrow sicher der bekannteste Pirat der Welt: Captain Hook! Der Mann mit der Hakenhand ist bitte nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Abschleppwagen aus dem erfolgreichen Zeichentrickfilm „Cars“. Die literarische Figur des Hook liefert nun den Titel für ein Spiel zum Thema Piraten, das bei Pegasus Spiele erschienen ist.

In „Hook“ übernimmt jeder Spieler die Rolle eines Piraten oder eines Matrosen. Jeder Pirat und jeder Matrose ist in den Farben rot, gelb und blau vorhanden. So können bis zu sechs Personen bei „Hook“ mitspielen. Ziel ist es, die Kontrahenten aus dem Spiel zu schießen. Gelingt das nicht, dann sollte ich möglichst viele Papageien für mich gesichert haben. Das Spiel besteht aus Visierkarten, von denen jedem Spieler jeweils drei zur Verfügung stehen. Jede Visierkarte hat drei Löcher an jeweils unterschiedlichen Stellen. Mit diesen Visierkarten, die wie Schablonen funktionieren, müssen Zielkarten in der Tischmitte anvisiert, also abgedeckt werden. Die Zielkarten werden vor Spielbeginn zufällig und verdeckt verteilt. Alle Spieler nehmen jeweils die oberste Karte ihres verdeckten Zielkartenstapels und drehen sie gleichzeitig um. Nun müssen sie eine ihrer drei Visierkarten nehmen und damit eine beliebige offene Zielkarte komplett abdecken. Dabei sind bestimmte Regeln zu beachten: Wer eine Visierkarte in der Hand hat, darf keine andere mehr wählen. Auf den Zielkarten gibt es unterschiedliche Symbole, die an verschiedenen Stellen der Zielkarte verteilt sind. Da sind Rumflaschen, Fässer, Papageien, aber auch Bomben und natürlich Piraten und Matrosen zu sehen. Ausgewertet werden auf den Zielkarten aber nur diejenigen Symbole, die durch die Löcher der Visierkarte sichtbar sind. Ist durch ein Loch beispielsweise ein fremder Pirat oder Matrose zu sehen, so bekommt dieser einen Schuss mit der Kanone ab. Er kann sich nur davor schützen, wenn er sich hinter einem Fass verstecken konnte. Bomben treffen alle Spieler. Rum heilt Wunden. Sobald ein Spieler seinen letzten Lebenspunkt verloren hat, scheidet er aus dem Spiel aus.

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Das Spiel endet, wenn nur noch ein Spieler übrig ist oder alle Zielkarten gespielt wurden. Sollten dann noch mehrere Spieler übrig sein, gewinnt derjenige mit den meisten gesammelten Papageien.

„Hook“ ist wirklich schnell erklärt und es spielt sich sehr flott. Reaktionsschnelligkeit und eine rasche Auffassungsgabe sind bei „Hook“ gefragt. Wer beides nicht hat, hat aber trotzdem Spaß. Denn bei der Schnelligkeit des Spiels sind Fehlgriffe und Fehlentscheidungen fast schon vorprogrammiert. Aber das gehört eben dazu. Einziges Manko: Dem Spiel hätten sechs verschiedene Farben bei den Matrosen/Piraten gut getan. Ansonsten ist „Hook“ ein unterhaltsames und launiges Familienspiel.

„Hook“
Autor: Marco Teubner
Verlag: Pegasus
Für 3 – 6 Spieler
Ab 8 Jahren
Dauer: 20 – 30 Minuten
Preis: ca. 15 Euro

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