Auf die Nüsse

© Game Factory

Eichhörnchen gelten ja als possierliche kleine Tiere, die ein Faible für Nüsse haben und diese dann gerne verstecken. Tatsächlich aber sind Eichhörnchen Allesfresser und alles andere als „nett“, wenn es darum geht Nahrung zu beschaffen. So gehören eben auch Insekten, Jungvögel und Pilze auf den Speiseplan der kleinen Räuber. Doch bekannt sind Eichhörnchen eben vor allem für ihre Vorliebe für knackige Schalenfrüchte und so heißt das bei Game Factory erschienene kleine Würfelspiel auch konsequenterweise „Auf die Nüsse“ und nicht etwa „Auf die Insekten“.

 

Wie funktioniert es?
„Auf die Nüsse“ kommt in einer kleinen Metallbox daher, die nur ein wenig größer als eine Streichholzschachtel ist. Neun sechsseitige Würfel stecken drin und eine kurze Spielanleitung.

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Vier der Würfel zeigen auf ihren Seiten je einen Hund und fünf Hundehütten. Fünf der Würfel zeigen Eichhörnchen, Nüsse und einen Vogel – den Tannenhäher. Der Tannenhäher ist in der Natur ein Konkurrent der Eichhörnchen, der ihnen gerne die eine oder andere Nuss stiehlt. Jeder Spieler bekommt einen der Hundewürfel. Wer aktiver Spieler ist, bekommt die fünf Eichhörnchen-Würfel und wirft sie. Jede gewürfelte Nuss bringt einen Sieg-Punkt ein. Tannenhäher müssen rausgelegt werden und dürfen nicht noch einmal gewürfelt werden. Nüsse und Eichhörnchen dürfen dagegen immer wieder gewürfelt werden, solange der aktive Spieler das will. Er kann jederzeit freiwillig aufhören. Was auch klug sein kann. Denn alle bis dahin erzielten Siegpunkte werden auf einem Blatt notiert. Würfelt der Spieler nämlich nur Eichhörnchen oder Tannenhäher, gehen seine bis dahin gesammelten Punkte komplett verloren.

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Es gibt jedoch noch eine Chance: Wenn er nur Eichhörnchen gewürfelt hat, dann kann er noch Punkte holen. Nach dem Kommando „Auf die Nüsse“ darf der Spieler alle Würfel, die er zuletzt geworfen hatte, solange werfen bis alle passiven Mitspieler einen Hund gewürfelt haben. Dann ist tatsächlich Schluss. Wer übrigens in seinem regulären Zug nur einen Würfel übrig hat und damit eine Nuss wirft, der darf alle bis dahin rausgelegten Tannenhäher wieder ins Spiel bringen und wieder mit allen fünf Würfeln werfen. Am Ende gewinnt, wer zuerst 50 Nüsse – also Punkte gesammelt hat.

Einschätzung
„Auf die Nüsse“ ist ein schnelles und einfaches Zockerspiel, bei dem der Fun-Faktor ganz klar im Vordergrund steht. Im Wesentlichen geht es immer um die Frage: Wann höre ich auf? Wie weit strapaziere ich mein Glück?

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Soll ich wirklich mit dem letzten verbliebenen Würfel versuchen eine Nuss zu würfeln, um noch mal alle Würfel verwenden zu können? Durch die Hundewürfel kommt dann auch Hektik ins Spiel. Ich muss möglichst schnell würfeln, um den Hundewürfeln der anderen Spieler zuvor zu kommen. Ich finde es cool, dass „Auf die Nüsse“ in der kleinen Metalldose daherkommt, die in jede Hosentasche passt. So kann ich das Spiel ohne Probleme auf eine Wanderung, eine Berg- oder Radtour mitnehmen, auspacken und bei einer Rast losspielen. Insgesamt ist „Auf die Nüsse ein sehr unterhaltsames Familien-Zocker-Spaßspiel für Zwischendurch und das auch noch zum kleinen Preis.

„Auf die Nüsse“
Autor: Garrett J. Donner, Brian S. Spence, Michael S. Steer
Verlag: Game Factory
Für 2 – 4 Spieler
Ab 8 Jahren
Dauer: 15 Minuten
Preis: 6 Euro

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