Exit – Das Spiel

© Kosmos Verlag

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Klaustrophobie – Das ist die Angst vor engen Räumen. Deshalb können Menschen mit Klaustrophobie auch nicht an einem aktuellen Trend teilhaben. Der heißt „Room Escape“. Da wird eine Gruppe von Menschen in einem kleinen Raum eingesperrt und dann heißt es einen Ausweg zu finden. Doch jetzt gibt es eine Variante dieses Trends, die es auch Menschen mit Klaustrophobie erlaubt mitzumachen. „Room Escape“ gibt es jetzt als Gesellschaftsspiel gleich von einigen Verlagen. Für den Kosmos Verlag hat das Autorenpaar Inka und Markus Brand ein „Room Escape“ Spiel entwickelt: „Exit – Das Spiel“ heißt es und zum Start gab es gleich drei verschiedene Szenarien.

Wie funktioniert es?

„Exit: Das geheime Labor“, „Exit: Die verlassene Hütte“, „Exit: Die Grabkammer des Pharao“ heißen die drei ersten Szenarien in der „Exit“ Reihe. Jedes Szenario ist anders, aber im Grunde laufen alle drei nach demselben Muster ab. Für jedes der drei Szenarien gibt es eine Ausgangssituation, die letztlich darin besteht, dass wir als Gruppe in einem Raum gefangen sind. Die Titel der Spiele lassen ahnen, welche Räume das jeweils sind. Aus der gegebenen Situation heraus müssen wir als Spieler versuchen verschiedene Schlösser zu öffnen, um den Raum wieder verlassen zu können. Damit wir die Schlösser öffnen können, müssen wir vorher Rätsel lösen. Dabei arbeiten alle im Team zusammen. Wenn wir der Meinung sind, dass wir die Lösung eines Rätsels haben, dann stellen wir eine dreistellige Zahlenkombination auf einer Dekodier-Scheibe ein. Diese Zahlenkombination führt mit Hilfe der Dekodier-Scheibe zu einer Zahl. Diese Zahl findet sich in einem Kartenstapel mit Lösungskarten wieder. Wir suchen die entsprechende Karte heraus und erfahren dann, ob wir mit unserer Lösung richtig liegen und das Schloss öffnen können. Haben wir die richtige Lösung gefunden, geht es zum nächsten Schloss. Wenn nicht, dann heißt es noch mal nachdenken! Kommen wir partout nicht auf die richtige Lösung, dann gibt es noch Tipp-Karten, die uns auf die Sprünge helfen. Ist das letzte Schloss geöffnet, endet das Spiel und es wird gewertet, wie lange wir als Team gebraucht haben, um aus dem Raum herauszukommen.

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Einschätzung
Die „Exit“ Spiele, die ich ausprobieren konnte, fand ich sehr gelungen! Sie sind anspruchsvoll, aber nicht zu schwer! Und sie machen richtig Spaß! Knobeln, tüfteln, nachdenken – das mag ich! Kreative und detektivische Lösungen finden, darauf kommt es an. Dabei kann sich jeder mit guten Gedanken einbringen. Der Teamgedanke steht im Vordergrund, auch wenn das Spiel Solitär gespielt werden kann. Den Autoren ist es zudem gelungen, dass ich als Spieler gleich in die Situation hineingezogen werde und mich wirklich eingesperrt fühle. Die Tippkarten sind hilfreich, da sie einen möglichen Stillstand und damit Frust verhindern. Insgesamt ist das Spiel auch ideal für Familien und Freundesgruppen. Allerdings kann ich jedes Spiel nur einmal spielen. Danach kenne ich die Lösungen. Deshalb muss ich mir für eine neue Runde auch gleich ein neues Spiel kaufen. Dafür sind die „Exit“ Spiele im Vergleich deutlich günstiger als Konkurrenzprodukte. Letztlich bringen sie aber eine Menge Spaß in eine Spielrunde und darauf kommt es schließlich an. Ich persönlich vermute und hoffe, dass es sicher weitere „Exit“-Spiele geben wird!

„Exit – Das Spiel“
Autor: Inka und Markus Brand
Verlag: Kosmos
Für 1 – 6 Spieler
Ab 12 Jahren
Dauer: 60 – 90 Minuten
Preis: ca. 13 Euro

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