Fruddel Muddel

© Zoch Verlag

Mit Nordrhein-Westfalen haben im ersten deutschen Bundesland die großen Ferien begonnen. Damit ist die Sommersaison auch bei Spielen nun endgültig eröffnet. Und es stellt sich die Frage: Was mitnehmen in den Urlaub? Auf den Campingplatz oder in den eigenen Garten? Wie wäre es – passend zu Urlaub und Sommer – mit einem locker, leichten und fruchtigen Spiel mit Spaß für die gesamte Familie? „Fruddel Muddel“ von Daan Kreek, das bei Zoch Spiele erschienen ist, wäre dafür ein guter Kandidat. Ein Spiel mit Früchten und viel Kuddel Muddel – also Durcheinander! Daher auch der Name „Fruddel Muddel“.

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Wie funktioniert es?
Das Spielprinzip ist sehr einfach: Es gibt vier Früchte aus gepolstertem Stoff, die gut auch in eine Kinderhand passen. Eine gelbe Banane, eine rote Erdbeere, eine grüne Birne und eine blaue Traubenrispe. Sie werden für alle gut erreichbar zwischen alle beteiligten in die Mitte eines Tisches oder auf den Boden gelegt. Eine oder mehrere Früchte gilt es möglichst schnell zu greifen. Welche Frucht oder welche Früchte gegriffen werden sollte, wird über Karten festgelegt.

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55 dieser Karten gibt es grundsätzlich im Spiel. Diese werden verdeckt gemischt und dann bekommen alle gleich viele dieser Karten verdeckt verteilt. Überschüssige Karten wandern in die Spieleschachtel zurück. Gleichzeitig decken wir alle die jeweils oberste Karte auf. Die Frucht, die auf den Karten am häufigsten zu sehen ist, ist die, die wir greifen sollten. Aber – und das ist der besondere Kniff bei diesem Spiel – jede Karte zeigt immer drei Früchte. Die Hintergrundfarbe der Karte steht für eine Frucht, die Farbe der Konturlinie der abgebildeten Frucht steht auch für eine Frucht und die abgebildete Frucht selbst ist natürlich auch eine Frucht.

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Wenn ich also eine Karte mit rotem Hintergrund aufdecke, die mit einer gelben Konturlinie eine Birne zeigt, dann habe ich hier eine Erdbeere, eine Banane und eine Birne. Und das ist nur meine Karte, die Karten aller anderen muss ich aber auch im Blick haben. Und da heißt es möglichst schnell erfassen, was auf allen aufdeckten Karten zu sehen ist und dann zusammenrechnen und das möglichst schneller als alle anderen es tun. Und ich muss mir sicher sein, denn ich darf immer nur eine Frucht greifen und die auch nicht mehr zurücklegen. Die Person, die zuerst die richtige Frucht greift, legt die eigene aufgedeckte Karte wieder unter den eigenen Stapel, wer keine Frucht geschnappt hat, muss die eigene Karte abgeben. Wer gar eine falsche Frucht geschnappt hat, muss sogar zwei eigene Karten abgeben. Das Spiel endet, wenn eine Person keine Karten mehr hat und es gewinnt, wer noch die meisten eigenen Karten besitzt.

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Einschätzung
„Fruddel Muddel“ wirkt zunächst sehr einfach und das ist es im Grunde auch: Schnappe die Frucht, die auf den Karten am häufigsten gezeigt wird: Simpel! Aber ich muss schon ganz gehörig aufpassen. Welche Früchte werden denn hier nun wirklich alle gezeigt? Da muss ich mich erst einmal reinfinden. Das geht je nach Typ unterschiedlich schnell. Bei mir dauert es länger. Meine Siegchancen stehen bei solchen Spielen, die eine schnelle Auffassungsgabe und auch Reaktion erfordern, eher schlecht. Aber ums Gewinnen geht es bei „Fruddel Muddel“ nicht an erster Stelle, der Spaß steht sowieso im Vordergrund und den hatten wir – ich auch! Das Material ist übrigens sehr schön! Insgesamt ist „Fruddel Muddel“ ein sehr kurzweiliges Familien-Spaß-Spiel! Genau richtig für Strand oder Terrasse, Wohnzimmer und Garten und einen entspannten und lockeren Sommer.

„Fruddel Muddel“
Autor: Daan Kreek
Verlag: Zoch
Für 2 – 5 Spieler
Ab 8 Jahren
Dauer: 20 Minuten
Preis: 16 Euro

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