Neuheiten von der Spiel in Essen 2019 Teil2

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Die Spiel 2019 in Essen ist gestern zu Ende gegangen. Die Veranstalter haben einen neuen Besucherrekord gemeldet. 209.000 Besucher hatte die Spiel in diesem Jahr. Das waren noch einmal zehn Prozent mehr als im vergangenen Jahr als 190.000 Menschen in die Messehallen nach Essen gekommen sind. Immerhin gab es ja auch einiges zu sehen.

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Der französische Verlag iello hat vor allem mit seinem neuen großen Familienspiel „Ishtar“ für Aufsehen gesorgt. Als Gärtner sind die Spieler bemüht die Gärten von Babylon zum Blühen zu bringen. Wer rund um einige Brunnen geschickt Blumenbeete anlegt und Bäume pflanzt, der geht am Ende als Meistergärtner vom Tisch weg.

 

 

 

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Gleich eine ganze Stadt, wenn auch nur eine kleine, wird bei „Little Town“ errichtet. Bei diesem Spiel müssen die eigenen Arbeiter auf das Spielbrett gesetzt werden, um dort Ressourcen zu erwirtschaften. Die Ressoursen wiederum dienen dazu gebäude zu bauen, die ebenfalls auf dem Spielbrett landen. Auch diese können nun von den eigenen, aber auch fremden Arbeitern genutzt werden. Also heißt es gut überlegen, bevor man den Mitspielern ungewollt Unterstützung zukommen lässt.

© Kosmos

Auch der Kosmos Verlag war traditionell mit einigen Neuheiten auf die Spiel gekommen. Darunter ein neues Abenteuer aus der Andor-Welt. „Die Befreiung der Rietburg“ führt zurück zu den Anfängen von Andor im Jahr 2012.

 

 

 

 

 

© Kosmos

Doch das neue Spiel ist keine Erweiterung der Andor-Legenden, sondern ein eigenständiges Spiel, das sich auf die zentrale Burg im urspünglichen Spiel konzentriert, die die Spieler gemeinsam verteidigen bzw. befreien müssen.

 

 

 

 

 

 

© Kosmos

Vom Computerspiel zum Brettspiel. Diesen Weg beschreitet Kosmos bei „Cities Skylines – Das Brettspiel“. Bei diesem Bauspiel müssen die Spieler ihre eigene Stadt entwickeln und dabei viele Faktoren berücksichtigen, die es auch im realen Leben zu beachten gilt.

 

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Anders als das PC Spiel ist das Brettspiel aber kooperativ und alle Spieler bauen gemeinsam an der schönen neuen Stadt.

 

 

 

© Kosmos

Und wo wir schon beim bauen sind, bauen wir auch noch gleich ein Dorf. In „Villagers“ macht das aber jeder Spieler für sich und entwickelt durch das anheuern von Handwerkern sein mittelalterliches Dorf zu einem wohlhabenden kleinen Örtchen.

 

 

 

 

 

© Lookout Spiele

Lookout Spiele kann traditionell mit guten Zwei-Personen-Spielen überzeugen. Diesmal hatte der Verlag unter anderem „Foothills“ in Essen vorgestellt.

 

 

 

 

 

 

© Lookout Spiele

Zwei Spieler wetteifern hier um die beste Eisenbahnlinie in Wales. Kein Wunder, gehört Foothills doch zur Snowdonia Welt.

 

 

 

© Lookout Spiele

Ein weiteres Zwei-Personen-Spiel ist „Mandala“. Hier dienen Karten in sechs verschiedenen Farben dazu ein buntes Mandala zu legen.

 

 

 

 

 

© Lookout Spiele

Wer es schafft Kartenmehrheiten in einem Mandala zu erlangen, darf sich zuerst Karten aus der Mitte des Mandalas nehmen. Ein Spiel, dass mit wenigen Regeln und reduzierter, aber ansehnlicher, Ausstattung auskommt und dennoch eine schöne taktische Tiefe entwickelt.

 

© Matagot

Optisch ebenfalls ein Hingucker war „Papillon“ des französischen Verlags Matagot. Auch hier werden wieder Gärten angelegt. Doch diesmal sind nicht Brunnen und Bäume wichtige Elemente, sondern Raupen und Blumen und Schmetterlinge, die dem Spiel ja seinen Namen geben.

 

 

 

© Moses

Der Moses Verlag ist bekannt für seine Black-Stories und Kriminalgeschichten. Mit „No Return“ geht der Verlag nun einen ganz anderen Weg. Einen Weg, von dem es kein Zurück gibt, wenn man den Point of no return überschreitet. Bei diesem Spiel legen die Spieler zunächst Spielsteine aus, um sie dann wieder einzusammeln. Je mehr Steine ausgelegt wurden umso besser, dann können auch viele Punkte eingesammelt werden. Es sei denn, man verpasst den richtigen Zeitpunkt mit dem Einsammlen zu beginnen, dann gibt es ziemlich viele Minuspunkte.

Fortsetzung folgt mit dem Buchstaben N!

 

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