Punktesalat

© AEG / Pegasus Spiele

Salat ist ja enorm gesund. Das hilft ihm in der Beliebtheitsskala besonders bei Kindern und Jugendlichen leider auch nicht. Und auch viele Erwachsene finden Salat so – naja. Doch es gibt auch Salat, der für alle Menschen schmackhaft ist: Der „Punktesalat“. Das Spiel des Autorentrios Molly Johnson, Robert Melvin und Shawn Stankewich hat es immerhin auf die Empfehlungsliste für das Spiel des Jahres geschafft.

 

 

 

Wie funktioniert es?
Bei dem Kartenspiel „Punktesalat“ geht es darum möglichst viele Punkte mit verschiedenen Gemüsesorten zu sammeln. Die 108 Karten haben dabei im Spiel zwei Funktionen.

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Je nachdem auf welche Seite eine Karte gedreht wird, ist sie ein Gemüse: Möhre, Tomate, Salat, Zwiebel, Kohl und Paprika oder sie ist eine Wertungskarte. Als Wertungskarte gibt sie mir für bestimmte Gemüsesorten oder Kombinationen aus Gemüsesorten am Ende des Spiels Punkte. Dabei kann es auch sein, dass mir so eine Karte Minuspunkte für eine bestimmte Gemüsesorte einbringt. Zu Beginn des Spiels werden je nach Anzahl der Menschen, die mitspielen, Karten aus dem Spiel genommen.

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Bei sechs Personen bleiben alle Karten im Spiel. Die Karten werden gemischt. Dann werden drei Stapel gebildet, so dass die Wertungsseite nach oben schaut und dann je Stapel zwei Karten aufgedeckt. So liegen nun sechs Gemüsekarten offen. Bin ich am Zug darf ich entweder zwei beliebige ausliegende Gemüsekarten nehmen oder eine Wertungskarte von einem Stapel.

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Frei gewordene Plätze bei den Gemüsekarten werden am Ende meines Zuges wieder aufgefüllt. Einmal in meinem Zug darf ich zusätzlich eine Wertungskarte, die ich genommen habe, auf ihre Gemüseseite drehen. Dabei sehe ich auch auf der Wertungsseite, welche Gemüsesorte sich auf der anderen Seite befindet. Karten, die ich genommen habe, lege ich offen vor mir aus. So dass alle sehen, welche Karten ich habe. Alle nehmen sich reihum so lange Karten, bis keine Karte mehr übrig ist, dann wird gewertet.

 

Einschätzung
„Punktesalat“ ist im Grunde ein sehr einfaches Familienspiel, das superschnell erklärt ist und auch sehr flott gespielt werden kann.

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Es hat im Grunde keinen sonderlich hohen Anspruch ist aber dennoch reizvoll. Ich muss flexibel auf das Gemüseangebot reagieren, mich aber auch auf eine gewisse Strategie festlegen. Unter Umständen muss ich meine Festlegung aber auch wieder ändern. Dafür sollte ich natürlich schauen, was die anderen so sammeln und was sie bestimmt nicht wollen. Gerade gegen Ende des Spiels kann das wichtig werden. „Punktesalat“ ist ein gutes Spiel für Leute, die nur wenig oder selten spielen, aber auch für Familien mit Kindern im Grundschulalter, ab der zweiten Klasse. Für geübte Spielerunden kann „Punktesalat“ aber auch ein schöner kleiner Absacker sein.

„Punktesalat“
Autor: Molly Johnson, Robert Melvin, Shawn Stankewich
Verlag: Alderac Entertainment Group (AEG) / Vertrieb: Pegasus Spiele
Für 2 – 6 Spieler
Ab 8 Jahren
Dauer: 15 – 30 Minuten
Preis: 13 Euro

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