
Gestern Abend ist in Berlin die Entscheidung der Spiel des Jahres Jury über die diesjährigen Gewinner des begehrten Preises bekanntgegeben worden. Die Auszeichnung Spiel des Jahres ist die älteste und wichtigste Auszeichnung für Gesellschaftsspiele. Der seit 1979 verliehene Preis ist für Brett-, Karten- und Würfelspiele, was die Oscars für Filme oder die Grammys bei der Musik sind. Vergeben wird der Preis von einer Jury, die jedes Jahr in drei Kategorien das beste Spiel seines Jahrgangs sucht. Spiel des Jahres wurde „Bomb Buster“, Kinderspiel des Jahres „Topp die Torte“, Kennerspiel des Jahres „Endeavor: Die Tiefsee“,

„Bomb Busters“ ist ein kooperatives Deduktionsspiel. Wir arbeiten alle gemeinsam daran eine Bombe zu entschärfen indem wir logische Schlussfolgerungen ziehen. Alle sehen dabei immer nur einen Teil der Kabel, die durchtrennt werden müssen, um die virtuelle Bombe unschädlich zu machen. Begehen wir zu viele Fehler, verlieren wir gegen das Spiel, was sehr spannend und herausfordernd ist. Meine ausführliche Besprechung zu „Bomb Busters“ findet ihr hier!

Bei „Topp die Torte“ geht es darum eine Torte mit sieben Schichten aus bunten Tortenböden zu stapeln. Durch die Tortenböden gehen senkrecht fünf verschiedene Farben. Die Anordnung der Farben und ihre Dicke auf den Tortenböden ist von Tortenboden zu Tortenboden völlig unterschiedlich. Die Aufgabe besteht darin die Tortenböden so übereinander anzulegen, dass die Farben möglichst passend zueinander liegen. Meine ausführliche Besprechung zu „Topp die Torte“ findet ihr hier!

„Endeavor: Die Tiefsee“. kann kooperativ, aber auch gegeneinander und allein im Solomodus gespielt werden. Immer jedoch geht es darum in die Tiefsee abzutauchen und dort immer neue Herausforderungen zu meistern. Dabei baue ich meine Crew aus und erhöhe meine Fähigkeiten. Ein komplexes Spiel, das von den drei nominierten Spielen das anspruchsvollste. Eine ausführliche Rezension wird es demnächst geben.
