Celtic

 

© Pegasus-Spiele

Ein Déjà-vu hatte ich, als ich zum ersten Mal das Spiel „Celtic“ von Pegasus-Spiele gesehen habe. Die Frage ging mir durch den Kopf: „Sieht die Grafik des Spielplans nicht genauso aus wie bei „Wunderland“?“ Und dann stellte ich beim Lesen der Spielanleitung fest: nicht nur die Grafik ist ähnlich! Doch der Reihe nach. „Celtic“ spielt in der Wetterau und hat einen realen historischen Hintergrund. Die Wetterau ist eine Region und Landkreis in Hessen, der nördlich an das Rhein-Main Gebiet angrenzt. Im Westen liegt der Taunus im Osten der Vogelsberg. Eine fruchtbare Gegend, in der schon die Römer und vor diesen die Kelten siedelten. Auf dem Glauberg in der östlichen Wetterau, regierte ein Keltenfürst. Die Reste dieser Siedlung und des Keltenfürsten sind heute in einem Museum zu sehen. In „Celtic“ sollen die Spieler ausgehend von diesem Keltendorf zu verschiedenen Orten in der Wetterau reisen und Waren einsammeln. Weiterlesen

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Spiel Digital

© SpielDigital

Die erste Spiel in digitaler Form war eine interessante Erfahrung. Auf der einen Seite hatte ich den Eindruck tatsächlich mehr Neuheiten sehen und „ausprobieren“ zu können und gleichzeitig hat sich so gar kein Gefühl eingestellt, dass das jetzt die Spiel ist. Gut, das konnte sie natürlich auch nicht sein. Es fehlten schlicht die Menschen, die Stapel an Spielen, die Fundstücke, die man eben nur entdeckt, wenn man in den Hallen unterwegs ist. Die Gespräche mit anderen Spielern und Spielerinnen, wenn man zufällig in eine Gemeinschaft geworfen wird, weil einen eben jenes Spiel gerade interessiert und fasziniert. Es fehlte der Lärm, das Gedränge, der Stress, der Stau – also alles, was die Spiel so schön macht. Nein, im Ernst – darauf könnte ich gut verzichten, aber dann hat es mir doch gefehlt.

© SpielDigital

Ebenso wie das Happening als Familie dort zu sein und einen schönen Tag zu erleben, mit allem was eben dazu gehört – einschließlich auch der Galeria mit ihren Essensständen. So gut die SpielDigital auch organisiert war, sie kann eben das Gefühl der Spiel nicht transportieren. Und gut organisiert war die SpielDigital allemal, auch wenn ich hin und wieder an meinen Unfähigkeiten gescheitert bin. Immerhin habe ich es dann doch geschafft, bei virtuellen Spielen an ebenso virtuellen Tischen, zuzuschauen. Manchmal ist mir in Essen auch nicht mehr vergönnt. Und tatsächlich konnte ich mir so viel mehr Spiele anschauen. Die lästigen Wege zwischen den Hallen entfielen ja. Die Themenwelten waren cool und dass ich mir direkt eine Merkliste anfertigen konnte, ohne knittrigen Zettel.

© SpielDigital

Da steckt viel Potential drin, das für zukünftige Jahre der Spiel eine Rolle spielen könnte. Ich hoffe nur, diese Jahre mit einer Spiel wird es geben. Denn ein zweites Jahr ohne reale Messe werden die Veranstalter wohl kaum durchstehen können. Das ist ja eine gehörige finanzielle Herausforderung. Und wie es sich für die Verlage gerechnet hat, weiß ich auch nicht. Aufgefallen ist mir allerdings, dass einige Verlage auch gefehlt haben.

Das hier sind einige Spiele, die ich für mich als Neuheiten auf meiner Liste drauf habe:

Feierabend“ von 2F Spiele. Friedemann Friese ist immer gut für außergewöhnliche Spielideen. Und „Feierabend“ hebt sich mal wieder ziemlich von allen anderen Spielen auf dem Markt ab. Ein Spiel, bei dem die Spieler ihren Arbeitsstress abbauen müssen. Cool.

Elizabeth Hargrave, die Frau hinter „Flügelschlag“ bleibt sich treu und liefert mit „Mariposas“ (AEG) wieder ein wunderschönes Spiel mit Tierthematik. Diesmal geht es um den Zug von Schmetterlingen an der Westküste der USA.

Optisch spannend sieht auch „Cloud City“ von Blue Ornage aus. Nein das hat nichts mit Star Wars zu tun. Auch wenn der Name übereinstimmt. Im Spiel von Phil Walker Harding geht es darum Plattformen miteinander zu verbinden. Das sieht dann eher aus wie das Ewok-Dorf aus Star Wars.

Spannend fand ich auch „Monasterium“ von dlp. Kloster ist einfach ein spannendes Thema. War es ja auch schon für „Ora et Labora“ und „Heaven and Ale“. Bei „Monasterium“ werden nun Novizen in Klöster geschickt.

Nach ziemlich viel Spaß sieht HABAs „Dragondraft“ aus. Genau das richtige Spiel für mich. Und der Name sagt, worum es geht, Drachen draften und Kobolde und damit eine feurige Show veranstalten.

Paleo“ von Hans im Glück hat mich schon in Nürnberg begeistert und das ist nicht weniger geworden. Sehr schöne Spielidee und das auch noch im kooperativen Modus. Könnte einer der großen Titel des kommenden Jahres werden.

Kosmos konnte mich vor allem mit dem Zwei-Personen-Spiel: „Paris – Stadt der Lichter“ begeistern. Immer wieder faszinierend, mit wie wenig Material auf engem Raum ein echt spannendes Spiel entsteht. Einfach nur Plättchen legen und versuchen, dabei besser zu sein, als der Mitspieler.

Auch Lookout Games hat ein Zwei-Personen-Spiel vorgestellt: „Glasgow„. Gut klingt vielleicht nicht so schillernd wie Paris, aber hat auch seinen Reiz und von der Spielmechanik sah das sehr rund aus. Könnte mir gut gefallen.

Ganz und gar auf meiner Seite haben mich Pegasus-Spiele, bzw. Deep-Print-Games mit „Renature„. Ein neuer Wurf des Autorenduos Wolfgang Kramer und Michael Kiesling. Die beiden haben ja schon öfter zusammengearbeitet. Mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg. Bei „Renature“ scheint mir Letzteres der Fall zu sein.

Und einfach, weil ich die Filme cool finde: „Back to the Future“ von Ravensburger / alea ist ein muss für mich. Mit dem Delorian durch die Zeit reisen und die Fehler, die durch das Zeitreisen entstehen wieder in Ordnung bringen. Darauf muss man erst einmal kommen.

Und zuletzt will ich noch „Burggrafen des Westfrankenreichs“ erwähnen. Das gehört in die Reihe der Spiele des Schwerkraft Verlages, die im Westfrankenreich angesiedelt sind. Nach den Architekten und den Paladinen, sind es nun also die Burggrafen, die das Westfrankreich weiter ausbauen wollen. Hier hat mir vor allem schon mal das Spielbrett gefallen. Das sieht einfach schon mal gut aus und das ist ja bekanntlich nie verkehrt.

So, dass mal als kleine Auswahl. Da sind noch etliche Titel mehr, die mir gefallen haben. Einige Neuheiten der SpielDigital, die ich hier nicht erwähnt habe, werde ich in den nächsten Wochen hier im Blog ausführlich vorstellen!

 

 

 

 

 

 

 

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Polar Panic

© Amigo-Spiele

Klein aber fein. Das kann sowohl auf Pralinen und Edelsteine zutreffen als auch auf Gesellschaftsspiele. Inzwischen gibt es etliche Spiele – vor allem Karten- und Würfelspiele -, die mit nur sehr wenigen Regeln und einem minimalen Aufwand an Material dennoch – für ihre Verhältnisse – einen großen Spielespaß schaffen können. Das neu bei Amigo-Spiele erschienene „Polar Panic“ fällt unter diese Kategorie. Weiterlesen

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Marco Polo II – Im Auftrag des Khan

© Hans im Glück Verlag

Ist das nun eine Fortsetzung? Oder was ist das, was mir da in Form des Spiels „Marco Polo II – Im Auftrag des Khan“ geboten wird. Die II deutet an, dass es sich um eine Fortsetzung des Spieleerfolgs von 2015 „Auf den Spuren von Marco Polo“ handelt, das damals immerhin den Deutschen Spielepreis gewinnen konnte. Und tatsächlich ist es inhaltlich eine Fortsetzung. Denn nun sind die Spieler in Beijing angekommen und starten von hier ihre Reisen in Asien. Vom Spiel selbst ist es keine Fortsetzung, sondern ein völlig eigenständiges Spiel, das auch gespielt werden kann, wenn man „Auf den Spuren von Marco Polo“ überhaupt nicht kennt.

 

 

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Die Wikinger Saga

© Schmidt Spiele

Was würde ich von einem Spiel erwarten, das mit dem Titel „Die Wikinger Saga“ um die Ecke kommt? Richtig: Abenteuer in den Sagenwelten der Nordmänner. Und tatsächlich geht es in „Die Wikinger Saga“, die im Frühjahr bei Schmidt Spiele erschienen ist, genau darum: Wir sollen Abenteuer in den neun Welten der nordischen Sage bestehen. Also geht es für uns unter anderem nach Midgard, Vanaheim und Jötunheim und natürlich auf hohe See. Wir sind ja schließlich Wikinger.

 

 

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The Key – Mord im Oakdale Club

© HABA

Seit „Cluedo“ steht bei jedem detektivischen Krimispiel die Frage im Raum: Wer hat den Mord wo mit welchem Objekt getan? Ganz in dieser Tradition kommt auch „The Key – Mord im Oakdale Club“ daher. Eines von zurzeit drei Spielen in der „The Key“ Reihe von HABA. In diesem Fall sind drei Morde im wunderschönen Oakdale Golfclub geschehen. Weiterlesen

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Andor Junior

© Kosmos

„Die Legenden von Andor“ haben inzwischen einen Status als moderner Klassiker. Was Michael Menzel da 2012 den Spielern geschenkt hat, ist wirklich ein großer Wurf gewesen und ist es noch immer. Kein Wunder, dass nun endlich eine Junior-Variante dieses bemerkenswerten Spiels bei Kosmos erschienen ist. Denn viele Kinder haben schon seit Jahren Freude am Abenteuer in Andor. Mit der Kinder-Variante tritt „Andor Junior“ in die Fußspuren von „Catan Junior“, „Stone Age Junior“, „Zug um Zug – Meine erste Reise“ und anderen Spielen. Weiterlesen

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Da bockt der Bär

© Zoch-Verlag

Immer häufiger tauchen unter den Namen von bekannten und weniger bekannten Spiele-Autoren inzwischen Namen auf, die ganz offensichtlich nicht nur für eine Person stehen. Hinter Trehgrannik zum Beispiel stehen drei russische Spieleentwickler, die unter anderem „Natives“ (Kosmos) veröffentlicht haben. Hinter Prospero Hall oder Wonder Forge stehen Teams von Spieleentwicklern aus den USA. Von ihnen stammt unter anderem „Villainous“ (Ravensburger). Mir noch völlig unbekannt waren die Treo Game Designers. Hinter diesem Namen stehen die drei israelischen Spieleentwickler Yehuda Mualem, Yair Avraham und Uzi Avraham Goldberg. Von ihnen stammt das letztes Jahr bei HUCH! erschienene „Super Wash“. In diesem Jahr ist beim Münchner Zoch Verlag ihr Spiel „Da bockt der Bär“ herausgekommen. Ein Spiel für Kinder ab fünf Jahren. Weiterlesen

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Lama Express

© Piatnik

Bunte Lamas scheinen schwer beliebt, nicht nur in der Werbung für ein prickelndes alkoholhaltiges Getränk. Mit seinem farbenfrohen L.A.M.A. hat es letztes Jahr Reiner Knizia bis auf die Nominierungsliste zum Spiel des Jahres geschafft. Das in diesem Jahr bei Piatnik erschienene „Lama Express“ wurde bereits auf die Liste der nominierten Spielwaren für das „TOP 10 Spielzeug 2020“ aufgenommen. Eine Auszeichnung, die der Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels verleiht. Und den Preis „Das Goldene Schaukelpferd“ in der Kategorie „Alles für Kinderherz“ konnte es auch schon einstreichen. Auch „Lama Express“ kommt mit Andenbewohnern in knalligen Farben daher. Weiterlesen

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Deckscape

© Abacusspiele

Escape- und Exit-Spiele erfreuen sich ungebrochen großer Beliebtheit. Zahlreiche verschiedene Reihen in etlichen Verlagen füllen inzwischen die Regale in Spielwarenläden. Seit drei Jahren gibt es die Reihe „Deckscape“ bei Abacusspiele. Der Name sagt schon, was einen erwartet: ein Escape-Spiel, das aus einem Kartendeck besteht. Weiterlesen

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