Spiel- und Kennerspiel des Jahres 2021

© Thomas Ecke für Spiel des Jahres e.V. | Lizenz: CC-BY-SA 4.0

Der dritte Montag im Juli ist inzwischen traditionell der Termin, an dem die Jury Spiel des Jahres die jeweiligen Gewinner der Preise Spiel des Jahres und Kennerspiel des Jahres bekanntgeben. Auch in diesem Jahr stand die Preisverleihung in Berlin wieder ganz im Zeichen von Corona. Diesmal jedoch waren wieder mehr Gäste anwesend. Aber auch ein Livestream wurde wieder angeboten. Alle Infos zu den beiden Gewinnerspielen und die Verleihung könnt ihr hier nachlesen und euch anschauen.

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Zu Beginn sagte der Vorsitzende der Spiel des Jahres Jury, Harald Schrapers, etwas über die Bedeutung der Preisverleihung in diesem Jahr und auch zum Spiele-Jahrgang 2021. Er lobte die große Kreativität der Autoren, die der Jury eine enorme Vielfalt an neuen Spielideen beschert habe. Harald Schrapers betonte, wie viele Menschen im vergangenen Jahr das Spielen neu für sich entdeckt hätten und er gab der Hoffnung ausdruck, dass diese Menschen dem neu gewonnen Spielinteresse treu bleiben. In diesem Sinne komme auch der diesjährigen Preisverleihung eine besondere Bedeutung zu.

Anschließend führte das Jurymitglied und Jurysprecher Bernhard Löhlein ein Interview mit Spieleautor Wolfgang Kramer, der als Ehrengast anwesend war.

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Wolfgang Kramer hatte vor genau 25 Jahren mit „El Grande“ das Spiel des Jahres 1996 gewonnen und hatte vor 35 Jahren mit „Heimlich & Co.“ den begehrten Spiele-Preis schon einmal holen können. Im Interview erzählte Wolfgang Kramer davon, dass „El Grande“ ursprünglich „Das Trojanische Pferd“ heißen sollte; wozu es dann aber nicht gekommen ist. Im Jahr als er das Spiel auf der Messe in Nürnberg vorstellen wollte, wurde dort schon ein Spiel präsentiert, das „Das Trojanische Pferd“ hieß. Da aber das Spiel, das Wolfgang Kramer entwickelt hatte, ein ganz anderen Spielmechanismus hatte, suchte er nun ein anderes Thema und so wurde daraus „El Grande“, das in Spanien spielt. Das Interview lohnt sich anzuhören.

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Anschließend wurden dann nochmal die drei nominierten Spiele für das Kennerspiel des Jahres vorgestellt. „Die verlorenen Ruinen von Arnak“ von Michaela Štachová und Michal Štach (Verlag CGE). „Fantastische Reiche“von Bruce Glassco (Verlag Strohmann Games) und zuletzt „Paleo“ von Peter Rustemeyer (Verlag Hans im Glück). Letzteres wurde dann auch mit dem Preis Kennerspiel des Jahres 2021 ausgezeichnet.

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Danach wurde dann noch der Preis für das Spiel des Jahres verliehen. Auch hier wurden zuerst die drei nominierten vorgestellt: „Die Abenteuer des Robin Hood“ von Michael Menzel (Verlag Kosmos). „MicroMacro: Crime City“ von Johannes Sich (Verlag Edition Spielwiese und Pegasus Spiele) und zuletzt „Zombie Teenz“ von Annick Lobet (Verlag Scorpion Masqué). Hier hatte am Ende „MicroMacro: Crime City“ die Nase vorne.

 

Insgesamt wirklich eine sehr gelungene und schöne Preisverleihung und zwei würdige Gewinner.

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