Spielwarenmesse 2023

© Privat

Nach zwei Jahren Zwangspause wegen Corona hat Ende Januar – Anfang Februar die Spielwarenmesse in Nürnberg wieder ihre Tore geöffnet. In diesem Jahr stand dabei das Thema Nachhaltigkeit und Klimaneutralität besonders im Fokus. So wurde zum ersten Mal ein Preis für Nachhaltigkeit vergeben. Ein Thema, an dem auch Spiele-Verlage nicht vorbei kommen. Gewöhnlich sind diese auf der Spielwarenmesse nicht so stark vertreten, wie auf der Spiel in Essen im Oktober. Einige sind aber dennoch immer am Start. Hier ein kurzer Überblick über auf der Messe in Nürnberg vorgestellte Spiele, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und leider ein wenig viel später als geplant.

© Amigo Spiele

Amigo Spiele präsentierte unter anderem den neusten Ableger aus der “Saboteur” Welt: “Saboteur – The Dark Cave”.

 

 

© Amigo Spiele

Und auch das legendäre “Bohnanza” hat eine neue Variante durch das Würfelspiel bekommen.

 

 

 

© Asmodee

Neue Spiele hatte auch Asmodee mitgebracht. Unter anderem “Lofoten”. Ein Spiel für zwei Personen, das in der Welt der Wikinger angesiedelt ist und über einen interessanten Drehmechanismus des zentralen Spielelements verfügt. Außerdem wurde “San Francisco” vorgestellt. Dabei geht es darum die berühmte kalifornische Stadt als Stadtplaner neu aufzubauen.

 

 

© Asmodee

Interessant fand ich die Spiele, die Asmodee in Kooperation mit Access+ präsentiert hat. Es sind Spiele, die für Menschen, die unter kognitiven Störungen wie Alzheimer und Demenz leiden, gedacht sind.

 

 

© Blackrock Games

Der Verlag Blackrock Games war unter anderem mit “After Us” nach Nürnberg gekommen. Ein Spiel, bei dem es darum geht, was nach den Menschen auf der Erde geschieht.

 

 

 

© Eggert Spiele

Eggert-Spiele hat eine neue Variante zu Great Western Trails. Diesmal gilt es Eisenbahnlinien in Neuseeland zu bauen.

 

 

 

© Game Factory

Ein paar sehr interessante Spiele waren am Stand von Game Factory zu sehen. Der Schweizer Verlag hatte unter anderem “Wanderlust” dabei. Bei dem es darum geht, die eigene Spielfigur über einen Wanderweg voranzubringen.

 

© Game Factory

Auch “Splito” sah sehr gut aus.

 

 

 

© Game Factory

Das zwei Personen Spiel “District Noir” hat schon seine Fans gefunden. Das Spiel hat minimale Regeln und dennoch eine sehr große Spieltiefe.

 

 

 

 

 

© HABA

Drei Spiele für die Allerkleinsten hatte HABA an einem völlig neu gestalteten Messestand präsentiert. Bereits Kinder ab zwei Jahren sollen Spaß an “Faultier komm mit”, “Kleine Köche” und “Waldfreunde” haben.

 

 

© HeidelbärGames

Aus Portugal vom Verlag Mebo hatte HeidelbärGames das Spiel “Evora” mitgebracht. Grundlage des Spiels sind Säulen aus der gleichnamigen portugiesischen Stadt, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehören.

 

 

© Hutter Trade

“Tribes of the Wind” und “Moesteiro” waren zwei der Spiele, die Hutter Trade vorgestellt hat. “Tribes of the Wind” war bei der Spiel in Essen im Oktober am Stand von Blackrock Games bzw. La Boite de Jeu zu sehen.

© Hutter Trade

In “Moesteiro” geht es darum ein Kloster zu errichten. Ursprünglich ist dieses Spiel letztes Jahr beim portugiesischen Verlag Pythagoras erschienen.

 

© iello

Der französische Verlag iello hat auch wieder einige Neuheiten in Nürnberg dabei gehabt. Besonders eindrucksvoll war dabei “Ancient Knowledge”. Der Titel lässt es schon erahnen. Es geht um antike oder alte Kulturen und darum, diese durch die Zeit zu bringen. Das Material sieht wie bei solchen Kultur-Überlebens-Spielen eigentlich immer imposant aus. Ob das Spiel halten kann, was es optisch verspricht, muss ich indes noch zeigen.

© iello

Sehr schön sieht auch die Sonderausgabe von “Ascension” zum zehnjährigen Jubiläum aus. Das Deckbuilding-Game hat durchaus seine Fans.

 

 

 

© iello

Nach “Get on Board – New York & London”, wo wir mit dem Bus unterwegs waren, gibt es nun auch “Get on Board – Paris & Rom”. In diesen beiden Städten steigen wir nun in die Metro ein und sind bemüht hier nun bestimmte Ziele zu erreichen.

 

 

© Kosmos

Wie immer mit einem sehr großen Stand war der Stuttgarter Kosmos Verlag in Nürnberg vertreten. Neben etlichen tatsächlichen Neuheiten gab es auch viele Spiele, die einem doch irgendwie bekannt vorkamen. Dazu zählt natürlich ein neues Spiel aus der Exit-Reihe für Kinder. Was schön daran ist: Hier wird nichts zerstört.

 

© Kosmos

Nach “My City” gibt es nun “My Island”. Geändert hat sich nichts, außer, dass sich nun alles auf einer Insel abspielt.

 

 

 

© Kosmos

Nach dem Erfolg von “Cascadia” im vergangenen Jahr, gibt es in diesem Jahr nun “Sattgrün”. Ebenfalls ursprünglich von AEG, geht “Sattgrün” von der Spielmechanik sehr deutlich in die Richtung von “Cascadia”. Mal schauen, ob es einen ähnlich großen Erfolg haben wird.

 

© Kosmos

Ein Thema, das Kosmos wieder aufleben lässt, ist “Der Herr der Ringe”. Da hat es ja nun schon etliche Spiele gegeben. Diesmal geht es wieder gemeinsam zum Schicksalsberg.

 

 

© Kosmos

Und natürlich hat Kosmos auch wieder ein Spiel für zwei Personen präsentiert. Bei “Pacifica” geht es unter die Meeresoberfläche. Grafisch wirklich sehr ansehnlich. Ich bin gespannt, wie gut es tatsächlich ist.

 

 

© Pegasus Spiele

Sehr viele Spiele hat traditionell auch Pegasus Spiele in Nürnberg dabei. Diesmal war der Stand des mittelhessischen Verlags eher spartanisch gehalten. Vermutlich war man sich nach zwei Jahren Pause nicht sicher, wie groß der Andrang sein würde.

 

© Pegasus Spiele

Das tat Menge und Qualität der Spiele keinen Abbruch. So wurde mit “Everdell – Newleaf” die inzwischen vierte Erweiterung des beliebten Kennerspiels “Everdell” vorgestellt. Zudem gab es auch die  Familienspiel Version “My lil Everdell”. Für mich immer noch eins der schönsten Spiele überhaupt.

 

 

 

© Pegasus Spiele

Auch das sehr beliebte “Istanbul” hat mit “Istanbul – Choose & Write” eine neue Variante bekommen.

 

 

 

 

© Pegasus Spiele

Pegasus konnte auch zwei Spiele präsentieren, die bei der Spiel in Essen zu den absoluten Highlights gehört haben: “Woodcraft” und “Revive”.

© Pegasus Spiele

 

© Pegasus Spiele

Sehr interessant wirkten auf mich aber auch “Cat in the Box” und das eher spartanisch anmutende “Triqueta”. Aber oft sind die eher unscheinbaren Spiele nicht die schlechtesten.

© Pegasus Spiele

 

© Queen Games

Das Thema Umwelt hat sich Queen Games auf die Fahnen geschrieben. Nach dem bereits im Herbst erschienenen “Powerline” soll nun als zweites Spiel in der Reihe der Spiele mit dem Thema Energiewende “Energy” erscheinen.

 

© Queen Games

Wer genau hinschaut wird bei “Energy” das Spiel “Pioneers” erkennen. Nur geht es diesmal nicht um Postkutschen, sondern um Kohle- und Atomkraftwerke, die in Windkraftanlagen und Solarparks umgewandelt werden sollen.

 

© Schmidt Spiele

Wie immer sehr üppig ausgestattet war der Stand von Schmidt Spiele. Etliche Spiele zu unterschiedlichen Themen und für verschiedene Interessen wurden vorgestellt. Bei “Café del Gatto” geht es darum Kaffeespezialitäten herzustellen.

© Schmidt Spiele

Auf den Meeresgrund geht es bei “New Eden”. Heiße Schlote, sogenannte Black Smoker, spielen bei diesem postapokalyptischen Spiel eine wichtige Rolle. Mit ihrer Hilfe gilt es eine Stadt auf dem Grund des Meeres aufzubauen.

© Schmidt Spiele

Zurück nach Venedig geht es bei “Mille Fiori – Meisterwerke”. Der Spielplan wird erweitert und neue Felder kommen hinzu.

Insgesamt gab es in Nürnberg etliche neue Spiele. Viele waren aber doch Erweiterungen und Neuauflagen bekannter und bereits erfolgreicher Spiele. Da wollten viele Verlage eher auf Nummer Sicher gehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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