Spielwarenmesse Nürnberg – Dritter Teil

© Queen Games

Und nun die letzten Spiele, die ich von meinem Besuch in Nürnberg noch erwähnen will. Da wären zunächst von Queen Games die beiden Neuheiten „Wald der Wölfe“ und „Zen Garden“ zu nennen. Bei „Zen Garden“ bauen die Spieler aus 90 Gartenplättchen einen Zen Garden für den Kaiser. Dabei müssen die Spieler auf die verschiedenen Untergründe für die Wege achten und auch Elemente wie Bänke und Statuen nicht vergessen. Wer so baut, wie es dem Kaiser gefällt, erhält dafür Punkte.

© Queen Games

„Wald der Wölfe“ ist ein kooperatives Spiel, in dem die Spieler verschiedene Wölfe durch den Wald bewegen. Entscheidend ist zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Optisch ein sehr ansprechendes Spiel.

 

 

© Ravensburger

Der Ravensburger Verlag hatte wieder etliche Neuheiten mit nach Nürnberg gebracht. Welche sich am Ende davon durchsetzen werden, wird sich noch zeigen. Bei „Villainous“ ist diese Frage aber schon beantwortet. Zu dem Grundspiel, das im letzten Jahr herausgekommen ist, gibt es zwei Erweiterungen. Einige Bösewichte aus der Disney Welt, die noch sehnlichst vermisst wurden, sind nun auch dabei. Zum Beispiel Hades und die böse Stiefmutter aus Schneewittchen. Im Gegensatz zum Grundspiel, wird bei den Erweiterungen nun auch in einer Ecke auf der Rückseite ersichtlich sein, dass der Ravensburger Verlag den deutschen Vertrieb hat.

© Ravensburger

Ein weiterer Hingucker ist das Spiel zum berühmten Film „Der Weiße Hai“. In Nürnberg gab es nur die englische Variante „Jaws“ zu bestaunen. Das Spiel wird sicher seine Fans finden. Die Spieler übernehmen die Rollen der drei menschliche Hauptfiguren und des Hais. Das Spiel verläuft in zwei Phasen: Die erste spielt am Strand und erinnert vom Look an „Mister X“. Die zweite Phase wird auf dem Boot gespielt. Anders als im Film steht der Ausgang der Konfrontation nicht fest und kann immer wieder anders enden.

© Ravensburger

Sehr interessant hat auch das Spiel „Jubako“ ausgesehen. Die Spieler agieren als Besitzer von Sushi Läden und verpacken die Köstlichkeiten. Diese Schachteln, die an Dominosteine erinnern, müssen möglichst geschickt auf einem vorgegebenen Raster gestapelt werden.

 

© Ravensburger

Als letztes will ich noch „Silver Amulett“ nennen. Das Spiel ist von den Machern der „Werwölfe Vollmondnacht“. Allerdings erinnert es vom Spielablauf dann doch eher an andere Spiele. Bei diesem Kartenspiel müssen die Spieler herausfinden, welche Charaktere sich in ihrem Dorf befinden. Die Charakterkarten liegen verdeckt vor den Spielern. Karten mit hohen Werten wollen die Spieler möglichst los werden, dazu helfen ihnen die Eigenschaften der verschiedenen Charaktere. Taktisch interessantes Spiel.

© Schmidt Spiele

Kommen wir weiter zu Schmidt Spiele. Das Spiel, das mich hier am meisten interessiert hat: „Die Wikinger Saga“. Hier geht es darum Karten so geschickt auszuspielen, dass man mit ihnen bestimmte Werte und damit nicht das Ende einer Leiste überschreitet. Möglichst nah ans Ende rankommen ist gut, weil es da viele Punkte gibt, wer aber zu viel wagt, der schießt vielleicht übers Ziel hinaus und muss dann Minuspunkte kassieren. Spannende Spielidee, schöne Optik. Mal schauen, wie es sich dann tatsächlich spielt.

„Hipp Hopp Hippo“ ist ein sehr schön gestaltetes Kinderspiel, bei dem es darum geht, mit den eigenen Affen, möglichst schnell über die Rücken der Nilpferde auf die andere Seite

© Schmidt Spiele

des Flusses zu kommen, wo die Kisten mit den Bananen warten. Durch das Reinschieben von neuen Nilpferden von der Seite können aber die Affen vom Rücken der Nilpferde fallen und müssen von Neuem beginnen.

Bei Schmidt Spiele wird auch „Mystery House“ erscheinen. Das 3D Escape-Abenteuerspiel hat auf der Messe die Auszeichnung Toy Award bekommen, als bestes Spiel im Bereich Erwachsene. Ursprünglich stammt es von Cranio Creations. Das sieht schon mächtig gut aus, wenn man so von der Seite durch offene Türen in das „Mystery House“ schaut.

 

 

© Zoch Verlag

Zu guter letzt noch drei Spiele vom Zoch Verlag aus München. Da wäre zum einen „Da bockt der Bär“. Hier ist schon die Form der Spielfiguren interessant. Die wird nämlich gedreht, je nachdem, mit welchem Tier ein Spieler nun unterwegs ist. Grundsätzlich geht es darum, bestimmte Wege zu beschreiten, um möglichst schnell ans andere Ende einer Wiese zu kommen. Doch je nachdem, mit welchem Tier man gerade untrwegs ist, geht das eben schneller oder langsamer.

© Zoch Verlag

Bei „Rüssel raus“ stehen Termitenhügel im Mittelpunkt und Ameisenbären, die gerne die kleinen Bewohner dieser Hügel verspeisen wollen. Die wehren sich aber nach Kräften und scheuen sich auch nicht, Pfefferspray einzusetzen. Witziges Kartenspiel mit lustigen Termiten!

 

 

© Zoch Verlag

Sehr schön ist auch „Einer geht noch!“. Eine Art Arche Noah Spiel, bei dem es darum geht, möglichst viele Tiere auf einem Boot unterzubringen. Doch es sollten dann nicht zu viele sein, weil dann der Untergang des Bootes droht. Die verschiedenen Eigenschaften der Tiere zu nutzen ist hier der entscheidende Faktor.

 

 

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