Deutscher SpielePreis 2018

© Pegasus Spiele

Wenn in zwei Wochen mit der Spiel’18 in Essen wieder die weltweit größte Messe für Gesellschaftsspiele stattfindet, dann wird dort auch einer der wichtigsten Preise für Gesellschaftsspiele verliehen: Der Deutsche SpielePreis. Neben der Auszeichnung Spiel des Jahres, hat sich der Deutsche SpielePreis in den letzten Jahren etabliert und gewinnt mehr und mehr Beachtung. Während das Spiel des Jahres von einer zehnköpfigen Jury ausgewählt wird, die vor allem aus Journalisten und Pädagogen besteht, die sich seit vielen Jahren mit Spielen beschäftigen, ist der Deutsche Spielepreis dagegen ein Publikumspreis.  Auf der Seite der Internationalen Spieltage kann – von Mai bis Juli – jeder, der das will, die fünf Spiele nennen, die ihm aus dem laufenden Jahrgang am besten gefallen. Außerdem sind auch Spieleclubs, Leser von Spielezeitschriften und ausgewählte Journalisten, die sich mit Spielen befassen zur Stimmabgabe eingeladen. Wenn ein Spiel also sowohl den Preis „Spiel des Jahres“ als auch den Deutschen SpielePreis bekommt, dann ist das ein deutlicher Hinweis darauf, dass dieses Spiel extrem gut ist. So geschehen jetzt bei „Azul“, das sich in diesem Jahr in der Kategorie bestes Familien und Erwachsenenspiel den Deutschen SpielePreis holen konnte .

Der Deutsche SpielePreis für das beste Kinderspiel geht diese Jahr übrigens an „Memoarrr!“. Das hatte es immerhin auf die Empfehlungsliste für das Spiel des Jahres geschafft. Dort war das Spiel nicht als Kinderspiel eingeordnet.

Damit hat es der Verlag Pegasus-Spiele geschafft beide Top-Plätze zu holen. Das kommt auch nicht jedes Jahr vor. Mit „Heaven & Ale“ wurde außerdem noch Platz fünf belegt.

Die Liste mit den zehn top platzierten Spielen und den Listen der letzten Jahre findet ihr übrigens hier!

 

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